03.05.2019 Lesung Peter Brunnert: „Bernd Arnold – Ein Grenzgang“

Lesung Peter Brunnert: "Bernd Arnold - Ein Grenzgang" . Hohnsteiner Bergsommerabend 2018 (Quelle: www.peter-brunnert.de)

Wir planen die Lesung mit Peter Brunnert „Bernd Arnold – Ein Grenzgang“ (bebilderter Vortrag aus seinem neuesten Buch) für den 3. Mai 2019 um 18 Uhr im Suhler Waldfrieden
Eintrittskarten: 8 € (ermäßigt 6 €) in der DAV-Suhl-Geschäftsstelle
Viele Grüße, Uli Triebel
Mehr Informationen: www.peter-brunnert.de/…

Foto: Lesung Peter Brunnert: „Bernd Arnold – Ein Grenzgang“ . Hohnsteiner Bergsommerabend 2018 (Quelle: www.peter-brunnert.de)

19.-22.04.2019 Osterwanderung im Hochharz

Ostern im Hochharz

Es sind noch Plätze frei!

Spannende Tageswanderungen: auf einsamen Wegen zu entlegenen Klippen, entlang eines Wasserregals und durch einen Märchenwald, vielleicht ein spannender Gipfel, Spaß ist vorprogrammiert!

Übernachtung Malpartushütte: DAV-Selbstversorgerhütte, ca. 12 € je Person/Nacht, Gemeinschaftsduschen, gut ausgestattete Küche, alle Lebensmittel und Getränke müssen mitgebracht werden, nächste Einkaufsmöglichkeit nur mit dem Auto erreichbar
Individuelle Anreise (Fahrgemeinschaften empfohlen), Parkplatz in Hüttennähe
Organisation: Andrea Schäfer (T 02526 5419447, E aschmidt.muenster@freenet.de)
Anmeldung: bis 05.04.2019 oder demnächst

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Beiträge für Sektionsabende des DAV Suhl

Alle Mitglieder des DAV Suhl haben die Möglichkeit, bei einem Sektionsabend im kleinen Rahmen über ihre Reisen, Erlebnisse, Abenteuer… zu berichten. Man kann sich mit Gleichgesinnten treffen, Reiseimpressionen vermitteln und vielleicht Tipps weitergeben. Dazu braucht es aber Vortragswillige, die ihre Erfahrungen und Bilder teilen möchten. Erst wenn Vorträge beabsichtigt sind, können wir eine Veranstaltung im „Naturheilgarten“ oder anderswo reservieren.
Also meldet euch einfach, wenn ihr das mal machen wollt.

07.04.2019 Frühlingswanderung: Ilmenau – Hohe Warte – Mönchshof

Von Ilmenau zur „Hohen Warte“ und zum Waldgasthaus „Mönchshof“ und zurück (ca. 15 km)
Treff: 10 Uhr, Pendlerparkplatz A71 Abfahrt Ilmenau-West Richtung Ilmenau (von dort gemeinsam zum Ausgangspunkt der Wanderung)
Mittagessen im „Mönchshof“ (Reservierung erforderlich), kleine Rucksackverpflegung kann nicht schaden
Anmeldung: bis 16.03.2019 (für Gaststättenreservierung) bei der DAV-Suhl-Geschäftsstelle oder Norbert Reinhardt (T 03677 877212, E dflasg(ät)gmx.de)

01.02.2019 Jahres-Mitgliederversammlung des DAV Suhl

Eingang zur Gaststätte "Waldfrieden" in Suhl (Foto: Jens-Uwe Pierschel 2017)

Zur Jahres-Mitgliederversammlung des DAV Suhl laden wir alle Mitglieder der Sektion am 1. Februar 2019 ab 18 Uhr in den „Waldfrieden Suhl“ ein. Das Programm umfasst üblicherweise die Berichte zum Vorjahr und Entlastung des Vorstands, den Haushaltsplan 2019, Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühr und Hüttenumlage 2020 sowie Vorschläge zum Veranstaltungsplan 2019. Wir bitten um zahlreiche und aktive Beteiligung. Zur Versorgung kann die Gaststätte gern genutzt werden.

Auswertung der Mitgliederversammlung der Sektion Suhl

Unsere satzungsgemäß notwendige Mitgliederversammlung fand zum 3. Mal im Waldfrieden Suhl, Schleusinger Str. 117 statt. Die Versammlungsleitung übernahm wieder Klaus Rennert. Zu unserer Versammlung waren im diesem Jahr leider nur 28 Sektionsmitglieder erschienen. Hier in Kurzfassung die wichtigsten Ergebnisse für alle anwesenden Mitglieder zur Erinnerung und für die nicht anwesenden Mitglieder zur Kenntnisnahme.

Jahresbericht 2018 des 1. Vorsitzenden Klaus Wahl

Klaus Wahl zog ein positives Fazit über die Aktivitäten im Jahr 2018. Er wies aber auch darauf hin, dass immer noch Mitglieder gesucht werden, die im Vorstand mitarbeiten, sich zu Fachübungsleitern ausbilden lassen oder als Organisator von Sektionsveranstaltungen aktiv werden. Interessenten sollen sich bitte beim Vorstand melden bzw. werden von Mitgliedern des Vorstandes persönlich angesprochen.

Jahresbericht 2018 der Jugendreferentin Ulrike Triebel

Die Jugendreferentin Ulrike Triebel trug ihren Rechenschaftsbericht vor. Seit dem Jahr 2019 findet laut Satzung des DAV München auch für die JDAV eine Mitgliederversammlung statt. Diese wurde in diesem Jahr in der „Abenteuerschule Suhl-Struth“ durchgeführt. Bei den Aktivitäten der Jugend lagen die Schwerpunkte im Jahr 2018 wieder beim Klettern als wöchentliches Training, Tages-, Wochenendfahrten oder Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche.

Geschäftsberichte 2018 und Entlastung des Vorstandes

Der Vorstand wurde nach dem Vortragen der Geschäftsberichte für das Geschäftsjahr 2018 durch die anwesenden Mitglieder einstimmig entlastet. Die Schatzmeisterin Karin Rennert konnte wegen eines Auslandsaufenthaltes 2018 nicht an der Mitgliederversammlung 2018 teilnehmen. Deshalb trug sie die Finanzberichte des DAV und des JDAV unserer Sektion für die Jahre 2017 und 2018 vor.

Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühr und Hüttenumlage

Unverändert bleiben für das Jahr 2020 die Mitgliedsbeiträge und die Aufnahmegebühr von 15 € für neue A-Mitglieder. Die Aufnahmegebühr gilt auch für unterjährige Eintritte in die Sektion, da der Verwaltungsaufwand unabhängig vom Eintrittsdatum des neuen A-Mitgliedes ist. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung geht die Hüttenumlage für das Jahr 2020 wieder zu je 50 % an die „Neue Thüringer Hütte“ und die Hütte „Weidmannsruh“ der Sektion Beckum an der Ebertswiese.

Im Vorstand unserer Sektion arbeiten auch 2019 weiterhin:

1. Vorsitzender: Klaus Wahl
2. Vorsitzender: Klaus Jürgen Rennert
Schatzmeisterin: Karin Rennert
Schriftführerin: Sigrid Beck
Kommissarischer Ausbildungsreferent: Jan Reinsch
Beisitzer, Mitteilungsheft „bergauf“: Manuela Hahnebach
Beisitzer, Webmaster: Andreas Kuhrt
Unsere Rechnungsprüfer sind auch im Jahr 2019 Rolf Schmelzer und Sybille Hörle.

Im Jahr 2020 muss laut Satzung ein neuer Vorstand gewählt werden. Einige Vorstandsmitglieder werden sich nicht wieder zur Wahl stellen.

Veranstaltungsplan 2019

Für den Veranstaltungsplan 2019 gab es einige Ergänzungen. Wer eine weitere Sektionsveranstaltung organisieren möchte, meldet sich bitte beim Vorstand, dann werden die Ergänzungen auf der Homepage veröffentlicht. Ihr könnt den Veranstaltungsplan im bergauf 1.2019 und auf unserer Homepage nachlesen. Denkt bitte an eine rechtzeitige Anmeldung für die Veranstaltungen direkt beim Organisator.

Ich wünsche allen Sektionsmitgliedern ein ereignisreiches Veranstaltungsjahr 2019.

Sigrid Beck

01.-02.12.2018 Weihnachtsfeier

Waldhaus „Ruppertus“ Zella-Mehlis | Schönauer Straße

Die beliebte Sektions-Weihnachtsfeier des DAV Suhl soll wieder am 1. Adventswochenende stattfinden. Da die Brandl-Grandl-Hütte in Gehlberg umgebaut wird, findet die Veranstaltung im Waldhaus Ruppertus bei Zella-Mehlis statt. Übernachtung ist möglich. Zur Planung bitte frühzeitig bei den Hoffmännern/-frauen anmelden (bis 18.11.2018), Mobil: 0176 45659706, E-Mail: ed.teneerf@5nnamffoh.falo

09.11.2018 Bilderschauen: Rückblick 2018

09.11.2018 | 18-22 Uhr „Waldfrieden“ Suhl | Schleusinger Straße 117

Am 09.11.2018 findet wieder unser „Bilderschauen“ im „Waldfrieden“ Suhl statt. Wer möchte, kann 15 min Bilder von seinen Erlebnissen 2018 zeigen. WICHTIG: Das Zeitlimit ist der Fairness halber unbedingt einzuhalten.
Wir beginnen 18 Uhr mit einem kleinen Imbiss. Ab 19 Uhr werden Bilder gezeigt.
Bitte meldet Euch unter karin.rennert@web.de bis 02.11.18 an und teilt gleichzeitig mit, ob Ihr Bilder zeigen wollt. Es freuen sich auf Euch Karin und Klaus Rennert

Jahres-Mitgliederversammlung DAV Suhl 2018

26.01.2018 | 18:00 Waldfrieden Suhl | Schleusinger Straße 117

Hiermit laden wir alle Mitglieder der Sektion Suhl des deutschen Alpenvereins zur jährlichen Mitgliederversammlung ein. Auf der Tagesordnung stehen die Berichte des 1. Vorsitzenden, der Jugendreferentin und der Finanzbericht zum Jahr 2017, der Haushaltsplan 2018, Entscheidungen zu den Mitgliedsbeiträgen/Aufnahmegebühr sowie Hüttenumlage 2019. Wir würden uns über zahlreiche Teilnahme und engagierte Meinungen, Vorschläge und Gespräche freuen.
Der Vereinsvorstand des DAV Suhl

Veranstaltungsbericht DAV Suhl Jahres-Mitgliederversammlung 2018 PDF 24 KB
Finanzbericht DAV Suhl 2017 (Kurzfassung) PDF 52 KB

DAV-Suhl Weihnachtsfeier

DAV Suhl Weihnachtsfeier 2014

02.12.2017 Brandel-Grandel-Hütte | Am Brand | Gehlberg

Die beliebte Weihnachtsfeier der DAV Sektion Suhl findet wie immer am 1. Adventswochenende statt, soviel ist schon mal klar. Und die Hoffmänner/-frauen haben wieder die Weihnachtsmütze auf. Der Rest wird noch präzisiert oder lasst euch einfach überraschen. Anmeldung und Geschenkabgabe an den großen Weihnachtsmann (eigentlich sollte es ja umgekehrt sein) müssten schon durch sein, Anmeldetermin: bis 19.11.

Liebe Sektionsmitglieder des DAV Suhl

Klaus Wahl auf der Speckkarspitze . Karwendel (Foto: Manuela Hahnebach 2017)

das Jahr 2017 neigt sich schon wieder dem Ende entgegen. Wie ihr an den Berichten im Bergauf seht, hat es im vergangenen Jahr so einige Veranstaltungen unserer Sektion gegeben. Schön, dass es immer wieder Mitglieder gibt, die Bergtouren, Klettertouren, Wanderungen und andere Unternehmungen organisieren. Sicher könnten es aber noch ein paar mehr Organisatoren sein. Mal eine Tour in die Alpen als Sektionsveranstaltung zu deklarieren, vielleicht noch ein paar interessierte Mitglieder zur Teilnahme zu gewinnen, ist keine große Sache und würde dem Vereinsleben gut tun.

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Sektionsabend: Ingrid & Klaus Lehman „Patagonien-Antarktis“

Kaiserpinguine & Klaus in der Antarktis (Foto: Ingrid Lehmann)

27.10.2017 | 18/19 Uhr Gaststätte „Naturheilgarten“ | Prießnitzstraße 15 | Suhl

Sektionsabend in der Gaststätte „Naturheilgarten“ Suhl mit Bildern & Bericht der Lehmänner von ihrer Südamerika/Antarktisreise. Ab 18 Uhr besteht die Möglichkeit, einen „Happen“ zu essen, der Vortrag fängt gegen 19 Uhr an.

Auf unserer Reise werden wir den Boden der Länder Argentinien, Chile, Uruguay und Brasilien, das Britische Antarktisterritorium auf Südgeorgien und die Falklandinseln sowie den 7. Kontinent, die Antarktis betreten.

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Karwendel 2017

Hallerangeralm-Bier . Karwendel (Foto: Andreas Kuhrt 2017)

16. – 23.07.2017 Alpentour von Scharnitz zum Halleranger: Von Ballermann bis Burka Andreas Kuhrt + Manuela Hahnebach (Fotos)

Mitte Juli 2017 haben 5 Suhler DAVler (Manu, Klaus, Robert, Udo, Andreas) 5 Tage Heinz Zaks „Zentrum des Karwendel-Universums“ erkundet. Am Tag unserer Abfahrt steckten just die Karwendel-Tourtipps von Heinz Zak im „Panorama“ im Briefkasten, so dass wir mit Empfehlungen aus erster Hand unsere Tour von Scharnitz (gleich hinter der deutsch-österreichischen Grenze) beginnen konnten.
Die 450 km von Suhl bis Scharnitz musste Udo aber nicht im Kofferraum zubringen, sondern nur die letzten 16, die wir mit dem Bergtaxi vom Gasthof „Ramona“ in Gießenbach zur „Kastenalm“ im Hinterautal des Isar-Ursprungs gebracht wurden. Auf der Piste dahin hätte man an einem schönen Sonntag wie dem 16. Juli sowieso nur den hunderten Radfahrern auf diesem Bikerhighway aus dem Weg springen müssen.

Hallerangeralm – Sunntiger

Rechts neben dem Kastenalm-Biker-Biergarten zweigt der ab hier etwas steilere und dadurch plötzlich fahrradfreie Weg am Lafatscher Bach zum Halleranger ab. Die gut 5 km zur 1775 m hoch gelegenen Alm durch schöne Wald- und Wiesenlandschaft mit tollem Panorama der umliegenden Bergwelt (so um 2500 m) kann man in 1,5 Stunden schaffen, wenn man nicht so viel fotografieren würde. Die Hallerangeralm ist eine Hochweide für Schafe und Rinder, seit 1830 im Familienbesitz der Schallharts aus Scharnitz (die auch sonst noch allerlei Geschäfte betreiben). Seit 1920 gab’s an der Hallerangeralm ein Gasthaus, das seit 1983 von Evelyne & Horst Schallhart im Sommer als private Bergunterkunft mit knapp 70 Schlafplätzen betrieben wird. Wir hatten 3 schöne, ruhige Zimmerchen im Gästehaus (mit vielleicht 20 Gästen) und waren sehr zufrieden mit unserem Wahl (Klaus), der diese Unterkunft ausgewählt hatte. Die andere mögliche Unterkunft, die nur 300 m entfernte Alpenvereinshütte Hallerangerhaus an der München-Venedig-Hauptstraße unterhielt die Gäste tagsüber durch Bauarbeiten für eine Erweiterung. Unser Wirt Horst, der „Ballermann vom Karwendel“ (das haben nicht wir uns ausgedacht), sorgte auch für Unterhaltung auf seine Art – durch viele mehr oder weniger tolle Sprüche. Seine Frau Evi war einfach nur sehr nett, das Essen war toll und das Bier landesüblich, schön flüssig…
Weil wir nachmittags noch Zeit hatten, haben wir noch den etwa 1,5-stündigen Aufstieg zur Sunntigerspitze gleich neben der Hallerangeralm gemacht. Über Latschenhänge und einen kurzen letzten Felsanstieg ging’s zum kleinen Gipfelkreuz auf 2321 m Höhe mit toller Aussicht auf die Felsstürze der Sonnen- (2665 m) und Birkkarspitze (2749 m, höchster Gipfel des Karwendel) im Norden und Speckkarspitze (2621 m) im Süden, die unser Ziel am nächsten Tag war. Auf dem Weg zum Sunntiger kamen wir auch einer kleinen Schafherde vorbei mit einem besonders süßen, zutraulichen braunen Wollknäuel, das mich beinahe adoptiert hätte. Die Aussicht abends von der Hallerangeralmterrasse ins Hinterautal war grandios, das Abendrot nach Westen eindrucksvoll, die kleine Kapelle der Schallerts auf dem Wiesenrücken neben dem Haus gab ein begehrtes idyllisches Fotomotiv ab und Klaus klampft in den Abend – was will man mehr.

Lafatscher Joch – Speckkarspitze – (Überschalljoch)

Am nächsten Tag war die Speckkarspitze unser Ziel: vorbei an der Hallenangerhausbaustelle und Heinz‘ Klettergarten an den senkrechten Schnitlwänden hoch zum Lafatscher Joch. Krasse Hardcorebiker trugen hier ihre Räder hoch und überholten uns sogar noch… Nach dem Pass ging’s durch den Speckkar-Westhang im felsigen Gelände immer steiler zum Gipfel der Speckkarspitze. Von 2621 m hatten wir bei schönstem Mützenwetter wieder tolle Ausblicke auf’s Karwendel und über’s Inntal zwischen Hall und Innsbruck bis zum Zillertaler Alpenhauptkamm . Der einzige Noch-Gipfelbesteiger kam gerade recht, um ein Foto von uns zu machen und war auch schon wieder weg, während wir uns in der Sonne ahlten. Nach 7 Stunden Berggenusstour waren wir wieder an der Hallenangeralm, hingen ein wenig in deren Hängematten ab und machten noch eine kleine Abendtour zum Überschalljoch. Da düsten aber keine Jets, sondern dösten nur ein paar Kühe, die keineswegs Überschallgeschwindigkeit erreichten, aber Interesse an Fototechnik hatten.

Wilde-Bande-Steig – Stempeljoch – (Pfeisspitze) – Pfeishütte

Am nächsten Tag wollten wir zur Pfeishütte umziehen, ein Weg von 30 km durch’s Hinterautal, wenn man Google glaubt. Aber es geht über das Lafatscher Joch auch kürzer, vielleicht 10 Kilometer. Aber erst mal mussten sich (vor allem die Männer) um zwei 18jährige Lindauer Mädchen (Isabella & ?) auf erster Bergtour nach Belluno kümmern und ihnen mit Rat und Äpfeln zur Seite stehn. Der Weiterweg führte über den aussichtsreichen Wilde-Bande-Steig durch ein krasses Schüttgutkar (das gerade durch Wegebauer „gefegt“ wurde) zum Stempeljoch. Robert und Udo wollten noch zur Pfeiser Spitze, wir zogen die Pfeiser Hütte mit ihrer verlockenden Sonnenterrasse und Hauswürsten an Kartoffelsalat, komponiert mit einer Hopfenkaltschale, vor. Abends nutzten wir eine Regenpause (inzwischen war’s etwas schaurig geworden) zur Gämsenbeobachtung am Hermann-Buhl-Weg oberhalb der Hütte.

(Rumer Spitze) – Hermann-Buhl-Weg – Gleirschjoch – Möslalm

Neuer Tag, neues Glück: allerdings mit Grummeln im Hintergrund und blauen Flecken auf der Wetter-App. Weil die Pfeishütte ausgebucht und ganz schön hektisch war, wollten wir zur Möslalm im Gleirschtal absteigen. Robert & Udo wollten noch mit einer Überquerung der Rumer Spitze als Gewitterhelden in die Bergwanderwalhalla eingehen. Wir nahmen den kürzeren Hermann-Buhl-und-zugleich-Goethe-Weg über die Berge, die alle irgendwas mit Gleirsch heißen. Die Bergkette zieht sich nördlich entlang des Inntals mit fantastischen Ausblicken auf das Zugspitzgebiet einerseits und Innsbruck und den gegenüberliegenden Alpenhauptkamm im Brennergebiet andererseits. Bis auf ein paar kleine Schauer sind wir mit einem blauen Wetterappauge davongekommen und konnten durch Blumenwiesen und Latschenwälder ins idyllische Angerbachtal absteigen, wo es außer uns nur Schmetterlinge, ein paar Kühe und einen mopedberittenen Cowboy gab. Irgendwann haben wir zufällig Robert & Udo im Eilmarschmodus getroffen und sind zur Möslalm gekommen, wo Klaus schon mal die Haussülze getestet hatte.
Die Möslalm, seit 80 Jahren von der Familie Kirchner aus Arzl in dritter Generation von der Stadt Innsbruck gepachtet, ist absolut 1. Wahl. Gut, sie liegt auf 1260 m schon ganz schön tief mit ziemlich weiten Wegen zu den Bergen wie Hippenspitze, Frau Hitt oder Hoher Gleirsch. Aber das Lager mit 30 Plätzen ist klein und fein und wenig belegt, Birgit Kirchner ist sehr nett und die hausgemachten Fleisch- und Milchspezialitäten sind erstklassig – ich sage nur Lammkoteletts mit Salatteller und Schokopudding mit Eierlikör… Eigentlich ist die Möslalm ja eine Tierwirtschaft und Sennerei mit 200 Rindern, 30 Schafen und 10 Schweinchen. Auch die tierischen Gäste haben’s richtig gut da, wenn es nach den vielen Auszeichnungen geht. Meine Favoriten waren die Schweinchen, die ihren Schweineparadieswald mit eigenem Pool lustvoll umgegrubbert haben und sich sauwohl fühlten.

Gleirschklamm – Scharnitz

Am nächsten Tag sind wir weiter runter gegleirscht: es ging am eher trägen Gleirschbach immer talabwärts bis er sich in der Gleirschklamm durch Felsengen zur Isar zwängt. Die Klamm ist ganz schön, naturbelassen, mit Wasserschnellen und ein paar -fällen, nicht unbedingt aufregend (außer den blutgierigen Bremsen). Kurz vor Scharnitz verabschiedeten wir uns von Klaus, Robert und Udo, die heimwollten. Wir genossen noch die Tiroler Gastlichkeit aus der Miniküche der Scharnitzer Alm und erholten uns von den „Anstrengungen“ der letzten Tage in der neuen Kneippanlage (nicht, was ihr denkt, sondern Wassertreten und Armtauchbecken).

Die Restwoche

waren wir noch im Karwendelcamp beim Schallhart-Junior Johann: zur Abwechslung mal eine Fahrradtour entlang der Isar zur Leutaschklamm, zum Lauter- und Ferchensee (schöne Badestellen), Schloss Elmau (elitäres Kurhotel, Zugang nur für Hausgäste, wenigstens Porsche-Fahrzeugbrief erforderlich), Das Kranzbach (noch so eins, aber viel preiswerter, wurde uns versichert, 200-400 €/Nacht), nach Klais und Mittenwald (viel Kitsch, viele Kneipen). Auf Wunsch einer einzelnen Dame waren wir noch auf Marillen-Jagd. Weil Wachau oder Vintschgau aber gerade nicht um die Ecke lagen, kamen wir nur bis zur Markthalle in Innsbruck (die Marmelade schmeckt trotzdem).