Die Geschäftsstelle des DAV Suhl bleibt für Besucher vorerst geschlossen

Zur Corona-Prävention bleibt die Geschäftsstelle des DAV Suhl vorerst bis mindestens einschließlich der Osterfeiertage (12./13.04.2020) für den Publikumsverkehr geschlossen. Weil außerdem die Öffnungszeiten in Zukunft grundsätzlich auf Donnerstag reduziert werden, wäre die früheste nächste reguläre Geschäftsstellen-Öffnung am 16.04.2020 (wenn nichts dazwischen kommt). Bis dahin können unbedingt notwendige Ausleihen oder andere Anliegen telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden. Die Kontaktinformationen dafür findet ihr zu den Ansprechpartnern unter Kontakt oder auf der Rückseite der "Bergauf"-Hefte.
Zeltplatz "Oma Eichler" . JDAV Suhl Kletterfahrt Fränkische Schweiz 2016 (Fotos: Paul Ader)
 
 
 
 
 

JDAV: Fränkische Schweiz 2016

13. – 16.05.2016 Jugend-Kletterfahrt Fränkische Schweiz Paul-Augustin Triebel, Luise Müller

Über Pfingsten fuhren sieben Jugendliche des Suhler Alpenvereins in die Fränkische Schweiz zum beliebten Campingplatz „Oma Eichler“. Einige von uns kletterten das erste Mal am Kalkfelsen und waren erfreut über die ungewohnte Griffigkeit. Es waren drei lustige, ereignisreiche und durchaus bemerkenswerte Tage. Das Wetter war leider nicht ganz auf unserer Seite. Es war zwar, bis auf einen Hagelregen, trocken und zeitweise sonnig, jedoch herrschten gefühlte minus 20 Grad, was das Ausharren am Fels für die nicht Kletternden nicht gerade angenehm machte.

Wir ließen uns davon nicht abschrecken und genossen jede der tollen Routen, welche uns die Fränkische Schweiz bot. Einige der Teilnehmer konnten sich gerade über ihr Prüfungsende freuen, durch das Klettern ihren Kopf von diesen Gedanken befreien und sich voll und ganz auf das Klettern, Kaffetrinken, Kochen und das Reparieren von nicht funktionierenden Gaskochern konzentrieren. Leider ließ die Kälte das abendliche Zusammensitzen unterm Sternendach nicht zu. Wir fanden aber eine andere Lösung: Wir saßen zu siebt in einem der Zelte, das eigentlich für nicht mehr als drei Personen ausgelegt war, aber ausreichend Schutz und Wärme für uns frierende Jugendliche bot.

Das Klettern erwies sich als ausgesprochen kompliziert, denn die Wegbeschreibungen im Kletterführer waren nicht immer sehr einleuchtend und so wanderten wir oft sehr lange, um die gut versteckten Felsen zu finden. Die drei schönen Klettertage waren auch schon bald zu Ende. So mussten wir uns vom schönen Frankenjura verabschieden und hoffen, dass wir uns im nächsten Jahr zu einer erneuten Kletterfahrt in Franken zusammenfinden, um neue Erlebnisse und Erfahrungen zu sammeln und uns den Kuchen von Oma Eichler schmecken zu lassen.